Auf den Kopf gestellt

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Die Vorlage

Die Vorlage

Die Idee hätte von mir sein können. Aber manchmal braucht es einen Schubs und in dem Fall, wie schon so oft, aus einer Burda. Das alte, qualitativ noch gute, da von Schiesser, Sweatshirt war schnell gefunden. Auf die passende Länge abgeschnitten, bildet ein Teil der Ärmel eine Art Godet. Als Witziges I-Tüpfelchen verwandelt sich der Halsausschnitt in eine Gehfalte.

Tipps zur Bearbeitung:

Damit der Rock besser sitzt, habe ich innen am Bündchen ein kleines Loch geschnitten, ein breites Gummi eingezogen, und das Loch wieder zugenäht. Die Nahtenden werden mit ein paar Stichen fixiert und der Rocksaum Stück für Stück gedehnt.

 

Der Schnitt

Der Schnitt

Rückseite

Rückseite

Vorderseite

Vorderseite

 

 

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Jeans forever

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Auf der Suche nach einer kurzen Hose fand ich eine sehr lange. Für sagenhafte 1,95 €. Auf Wunschlänge gekürzt blieb einiges an Länge übrig. An den inneren Beinnähten aufgetrennt rutschte die Seitennaht in die Mitte. Mit einem Jeans Rest auf die nötige Weite und mit je zwei Abnähern vorn und hinten in Form gebracht sorgen ein alter, seitlich angebrachter Reißverschluss und ein als Bund eingenähtes breites Gummi für die Bequemlichkeit. Zwei aufgenähte Taschen zieren die Rückseite.

Tipps zur Bearbeitung:

Die Seitenteile bestehen aus 4 gleich breiten Streifen. Die ausgestellte Rockform ergibt sich aus der Beinbreite. Der Hosensaum bleibt als Rocksaum erhalten. Die Abnäher sind sichtbar auf der rechten Stoffseite mit farbigem Garn abgesteppt.

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Tradition trifft Moderne

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Die Vorauswahl

Die Vorauswahl

Es war einmal eine Tischdecke, die reiste den weiten Weg von Südamerika nach Deutschland. Nach treuen Diensten auf unserem Wohnzimmertisch verschwand sie irgendwann in der Schublade. Nun ist sie, nach dem heraus bügeln von alten Kerzenresten und einem Bad in der Waschmaschine, zu neuen Ehren  gekommen. Kombiniert mit Thermo Fleece, der als einziger Bestandteil neu gekauft ist, wärmt sie mich von außen mit ihren frohen Farben, von innen mit dem Fleece. Zum Glück bin ich nicht so groß; so ergab die Breite der Decke eine passable Länge für einen Kurzmantel. Knöpfe, Reißverschlüsse, Band für die Kapuze und melierter Besatzstoff stammen aus meinem Fundus; das Klettband schließt den Stehkragen fast von selbst.

Tipps zur Bearbeitung:

Das bunte Muster in der Deckenmitte sollte Blickfang sein. So entschied ich mich für diesen Blouson Schnitt. Um die Mantelform zu erreichen, verlängerte ich ab Taille mit den Konturen einer Longjacke. Ärmel und Kapuze  sind nur aus Thermo Fleece; der letzte Stofffetzen der Decke reichte gerade noch für die Taschenbeutel. Praktischer weise war der Schnitt für das Futter ohne Teilungsnähte; für den vorderen Besatz  – der im Original nicht vorgesehen ist, da mit Reißverschluss geplant – wurde einfach der Oberstoff um 2 cm gekürzt, das Fleece Futter um 6 cm verlängert. Die Ärmel sind in den Oberstoff eingenäht und am Schluss innen mit dem Futter verbunden. Schulterbesätze und Außenkragen bestehen aus einem Rest Sweatshirt Stoff, der bei offenem Aufnähen nicht ausfranst.

Die Vorderansicht

Die Vorderansicht

Ein schöner Rücken....

Ein schöner Rücken….

Die Vorlage

Die Vorlage

Jacke, designt by Schweiz, Burda und mir

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Seit neustem im Partnerlook

Seit neustem im Partnerlook

Die Vorlage

Die Vorlage

Nach fast einem Jahr „Nähabstinenz“, zumindest privat, juckte es mich gewaltig in den Fingern. Die Weihnachtsferien standen vor der Tür und damit 2 Wochen Zeit – neben aller Feierei natürlich.  Diesmal war mein Mann das auserwählte Ziel.

Schweizer Militär Decken fanden sich noch ein paar im Schrank, die Schnitt Suche gestaltete sich recht einfach – die Auswahl an Herren Schnittmustern ist nicht allzu groß, schmückende Accessoires stellten wir gemeinsam aus meinem Fundus zusammen. Der bunte Fleecestoff mindert die Kratzigkeit der Wolle und den Militärcharakter des Schnittes, Popeline als Futter macht etwas Winddichter, Mutters Pelzmantel Futter findet sich als Ärmel Futter wieder und, last not least, schmücken und verschließen die echten Hornknöpfe aus Großvater Knoblauchs Schneiderwerkstatt die Jacke.

Die größte Schwierigkeit bestand darin, die Mottenlöcher zu umgehen. Dafür mussten zwei Decken herhalten. Dass der Schnitt aus mehreren Einzelteilen bestand, kam dem sehr zu Gute. Ärmel und Seitenteile sind aus der zweiten Decke gefertigt, was aber eher „gewollt“ aussieht.

Herausforderung war es auch, die typischen Merkmale einer Schweizer Armeedecke gut zu plazieren. Die Passen stellten sich als hervorragend dafür geeignet heraus.

Bei der Stoffdicke, vor allem, wenn mehrere Lagen aufeinander trafen, kam meine Maschine hart an ihre Grenzen. Aber, sie hat es geschafft.

Tipps zur Bearbeitung:

Auf Einlagen aus Vlieseline habe ich auf Grund der Stoffdicke verzichtet; er hat von sich aus genügend Stand. Das Futter ist nur lose eingenäht; der Taschenbeutel hat eine wärmende Fleeceinnenseite bekommen. Die Besätze aus Fleece an Ärmeln und Vorderkanten sind  beim Absteppen etwas vorgezogen und so von außen sichtbar.

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Immer den passenden Schal …….

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…………….. hat man, wenn man ihn selber macht.DSCN0461

P1010691P1010692Man nehme:

Ein Stück Stoff – möglichst keine Baumwolle, das gecrashte bleibt nicht – je nach Wunschbreite und -länge, umnähe es mit zick-zack-Stich, raffe es wie eine Zieharmonika und verdrehe es anschließend, lasse es von der Mitte aus zusammendrehen – wie beim Herstellen einer Kordel, wickle es fest in Alu Folie, koche es 20 Minuten in Wasser, packe es aus und lasse es – zunächst zusammengedreht, dann immer weiter geöffnet – trocknen.

Indianer Beutel

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Das Geburtstagsgeschenk, bestehend aus einem Schleich Pony samt Zaun, brauchte noch eine stilvolle Verpackung. Hier ist sie:

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Die Idee stammt, zugegebener Maßen, nicht von mir. Die Ausführung schon. Die Grundform – erinnert stark an eine Bischoffsmütze – wird 6 x zugeschnitten, der obere Rand umgenäht, die Borte aufgesteppt. Als Verzierung fand ich einige farblich passende Filzvögel und gelbe Glasperlen, die mit kleinen Filzquadraten auf Kunstvelourlederbändel aufgefädelt sind. Sie werden beim Zusammennähen der einzelnen Teile mit gefasst.

P1010682Für den Griff fiel mir eine blaue Sisalschnur in die Hände, die auch gleich meine verschütteten Makramee Kentnisse hervor holte. Durch zwei Nieten gezogen wird sie einfach innen verknotet.

Matchsack

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Das Rezept: Malervlies 70 cm x 42 cm (+ Nahtzugaben), 2 Kreise im Durchmesser 24 cm zuschneiden; Initialen des zu Beschenkenden aus Filz ausschneiden, Tasche aus einem Rest Fliegengitter – mit Reißverschlussborte verziert – aufnähen; Gurtband als untere Halteschlaufe mit fassen; oberen Rand doppelt umnähen, 6 alte Gardinenringe von Hand anbringen; Boden einnähen; Kordel durchziehen, verknoten; fertig!

Tipps zur Bearbeitung:

Der Boden ist – zur besseren Stabilität – doppelt verarbeitet und nach dem Einnähen abgesteppt. Die Kordel kann, wenn sie aus Synthetik besteht, mit einer Flamme an den Enden verschmolzen werden.

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